Verschuldung

Wer etwas erwerben oder kaufen möchte, dafür aber zu wenig Geld hat, kann sich das Geld ausleihen – er oder sie kann einen Kredit aufnehmen oder einen Leasingvertrag abschließen. Damit ist die betreffende Person verschuldet – er oder sie hat Schulden, die zurückgezahlt werden müssen. Meist werden bestimmte Monats- oder Jahresraten für die Rückzahlung der Schulden vereinbart. Wer diese nicht mehr bezahlen kann, ist überschuldet. In solchen Fällen hilft häufig nur mehr der Weg in einen Privatkonkurs.
Um eine mögliche Überschuldung zu vermeiden, ist deshalb vor der Kreditaufnahme wichtig, die genauen Rückzahlungsraten durchzurechnen und sich zu überlegen, ob diese auch bezahlt werden können. Staaten können ebenfalls verschuldet sein. Das bedeutet, dass ein entsprechender Teil der Einnahmen eines Staates zur Tilgung der Schulden aufgebracht werden muss (Entschuldung).